Pfarre Eschenau

Pfarrprovisor: Mag. P. Ambros Weber, O Cist

Röm. kath. Pfarramt Eschenau

Kirchenweg 7

3153 Eschenau

Tel. Nr.: 02762/67238

e-mail: ambros.weber@gmx.at

Gottesdienste

Sonn- und Feiertag: 9.00 Uhr

Montag, Donnerstag, Samstag: 7.30 Uhr Dienstag und Freitag: 18.30 Uhr

Änderungen vorbehalten!

Bitte beachten Sie für Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen die Sicherheitsmaßnahmen!

Rund um die Kirche

Der schlichte Kirchenbau besteht aus einem mittelalterlichen Langhaus und einem frühgotischen Chor. An der Südwand wurde der mächtige Wehrturm mit einem gotischen Portal angebaut. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss von 8 m und eine Höhe von 30 m. 1995 musste der Turm statisch abgesichert werden. Die Westfassade des Turmes ziert, das von Fritz Küffer 1957 aus Keramik geschaffene Kriegerdenkmal, es zeigt den Hl. Michael mit der Friedensschale und einem Schild auf dem Eschen dargestellt sind.
An der südlichen Außenwand des Langhauses ist der obere Teil eines mittelalterlichen Freskos erhalten, das den Hl. Christophorus mit dem Jesuskind darstellt.
In einer Nische am Ostgiebel befindet sich ein Sandstein-Christophorus aus dem Jahre 1964. Im gesamten Chorbereich wurde bei der Renovierung 1998 die barocke Form wiederhergestellt.
An der Nordwand befindet sich die in der Barockzeit angebaute Sakristei.
Durch ein kleines Vorhaus am Westgiebel betritt der Besucher die Kirche.

In der Kirche

Im Eingangsbereich der Kirche befindet sich ein frühgotisches Portal, in welches 2006 ein schmiedeisernes Gittertor eingebaut wurde. Das Tor wurde vom örtlichen Schmiedemeister Otto Gugler geschaffen. Es zeigt im oberen Teil symbolisch Eschenblätter – für Eschenau und im unteren Teil ein Rad – für die Pfarrpatronin, die Lilien weisen auf das Stift Lilienfeld hin.
Der Kirchenraum ist einfach gehalten, die Bänke wurden in den 50er Jahren geschaffen.
Die Kirche hat eine Länge von 22 m, eine Breite von 5 – 7,5 m und eine Höhe von 7,5 m.

Im Langhaus befindet sich über dem Taufstein eine Herz Jesu Statue, auf der rechten Seite über dem Seitenaltar eine Marienstatue.
Ein sogenannter Triumphbogen öffnet den Blick in den frühgotischen Chorraum, dieser weist ein Kreuzrippengewölbe mit keilförmigen Konsolen und einem tellerförmigen Schlussstein mit Lilie auf.
Das Altarbild zeit die Pfarrpatronin – die Heilige Katharina – die Statuen stellen links die Heilige Maria Magdalena und rechts die Heilige Barbara dar. Der Altar und die Konsolen für Tabernakel und Statuen sind aus Untersberger Marmor. Der Kreuzweg wurde 1901 gesegnet. Die gesamte Kirche wurde 2001 umfangreich restauriert.

Der Orgelchor

Über eine Wendeltreppe kommt man auf den Orgelchor.
Das letzte Mal erklang die alte Max Jakob Orgel am Ostermontag, den 9. April 2012.
Im Anschluss an den Gottesdienst kauften die EschenauerInnen Pfeifen der alten Orgel als Erinnerungsstücke.

Der Orgelchor
VONBANK – ORGEL ESCHENAU
Orgelweihe am 17. Juni 2012

Am 2. Mai begann die Orgelbauwerkstatt Vonbank mit dem Aufbau der neuen Orgel.
Am 17. Juni 2012 wurde die neue Orgel im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes der Pfarrgemeinde feierlich geweiht. Prälat Dr. Walter Graf, zusammen mit Pfarrer P. Ambros Weber haben die Hl. Messe zelebriert. Die Orgel erklang zum ersten mal durch die Hände und Füße von Domorganist Mag. Ludwig Lusser.

AUSBLICK

Das neue Instrument wird die Gottesdienste klanglich mitgestalten, die Gemeinde in ihrem Gesang begleiten und musikalisch erfreuen. Es soll auch Interessierte animieren, dieses Instrument zu erlernen.

Neben der liturgischen Hauptaufgabe ist eine kleine aber feine Reihe von Konzerten an der neuen Vonbank Orgel geplant.

Pfeifenorgeln werden seit jeher für lange Zeiträume gebaut. Wir hoffen, dass auch unsere neue Orgel für viele Generationen ihren Dienst an der Gemeinschaft kun tun wird – wie immer christliches, kirchliches Leben in Zukunft ausschauen wird.

DER ORGELBAUMEISTER ZU SEINEM INSTRUMENT

Die Orgel steht in der Raumachse und beruhigt so die amorphe Westwand. Da die Wand zur Apsis in relativer Nähe steht, ist für den Raumklang eine nicht frontal nach vorne gerichtete Klangausbreitung optimal. Die Rahmen in der Front und die Schlitze in den Seitenwänden ermöglichen einen Klangaustritt auf drei Seiten. So können REflexionsprobleme an der Apsis-Wand vermieden werden.

Wir haben uns bei der Gehäusegestaltung aus mehrerlei Gründen für die Esche, ein heimisches Hartholz entschieden. Zum einen unterstützt die Esche die Farbgestaltung – sie schimmert vielfarbig unter der weißen Lasur. So entsteht Tiefe im Farbeindruck. Die Esche ist langfasrig und zäh und damit für die fragile Rahmengestaltung prädestiniert. Außerdem hat die Esche, das liegt auf der Hand, einen semantischen Bezug zu Eschenau – der feuchten Eschen-Niederung.

Im Spieltischbereich und bei der höhenverstellbaren Orgelbank wurde außerdem Hainbuche verarbeitet. Eine Besonderheit beim Spieltisch sind die Registerzüge und der Koppeltritt, die aus Chrom-Nickel-Stahl geschmiedet wurden. Die Manualtasten wurden aus Lindenholz gefertigt und mit Ebenholz und Bein belegt. Die Pedaltasten sind aus Esche und mit Ebenholz und Hainbuche belegt. In den Klaviaturbacken und dem Notenpult wiederholt sich andeutungsweise die Prospektgestaltung.

Die Orgelrückwand und die Subbasspfeifen sind aus massiven Lärchenholz gefertigt. Traktur und Registermechanik Ihre Orgel funktioniert rein mechanisch. Die Orgel ist mit hängenden Trakturen ausgestattet, die beim Orgelspiel eine präzise Artikulation ermöglichen.
Bis auf 27 Subbasspfeifen, die aus bestem Lärchenholz hergestellt wurden, sind alle Pfeifen der Orgel aus einer 97%igen Blei/Zinn-Legierung. Die Produktion von Bleipfeifen ist etwas sehr außergewöhnliches, es gibt nur wenig Orgelbauer, die solche Pfeifen herstellen können.

Die Zusammenstellung der Register wird Disposition genannt. Ein Register ist eine Pfeifenreihe mit spezifischem Klangcharakter. Im Manual sind 7 Register mit 447 Pfeifen aus Metall. Ein Register, 27 Pfeifen aus Lärchenholz, bildet das Pedal.

http://www.vonbank-orgelbau.at/

Die Turmkapelle

Über ein paar Stufen kommt man in die Turmkapelle, in dieser ist der Beichtstuhl und auch das Hl. Grab.
In der Turmkapelle befindet sich ein Gedenkbuch der Vermissten und Gefallenen beider Weltkriege.