Pfarre Eschenau
Pfarrprovisor: Mag. P. Ambros Weber, O Cist
Röm. kath. Pfarramt Eschenau
Kirchenweg 7
3153 Eschenau
Tel. Nr.: 02762/67238
e-mail: ambros.weber@gmx.at
Gottesdienste im Jänner und Februar 2012
Gottesdienstzeiten:
Sonn- und Feiertag: 9.00 Uhr
Montag, Donnerstag, Samstag: 7.30 Uhr
Dienstag und Freitag: 18.30 Uhr
Änderungen vorbehalten!
Der Ort wird urkundlich 1219 genannt. Die Pfarre ist dem Stift Lilienfeld inkorporiert.
1786 wurde Eschenau eine eigenständige Pfarre.
Rund um die Kirche
Der schlichte Kirchenbau besteht aus einem mittelalterlichen Langhaus und einem frühgotischen Chor. An der Südwand wurde der mächtige Wehrturm mit einem gotischen Portal angebaut. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss von 8 m und eine Höhe von 30 m. 1995 musste der Turm statisch abgesichert werden. Die Westfassade des Turmes ziert, das von Fritz Küffer 1957 aus Keramik geschaffene Kriegerdenkmal, es zeigt den Hl. Michael mit der Friedensschale und einem Schild auf dem Eschen dargestellt sind.
An der südlichen Außenwand des Langhauses ist der obere Teil eines mittelalterlichen Freskos erhalten, das den Hl. Christophorus mit dem Jesuskind darstellt.
In einer Nische am Ostgiebel befindet sich ein Sandstein-Christophorus aus dem Jahre 1964. Im gesamten Chorbereich wurde bei der Renovierung 1998 die barocke Form wiederhergestellt.
An der Nordwand befindet sich die in der Barockzeit angebaute Sakristei.
Durch ein kleines Vorhaus am Westgiebel betritt der Besucher die Kirche.
In der Kirche
Im Eingangsbereich der Kirche befindet sich ein frühgotisches Portal, in welches 2006 ein schmiedeisernes Gittertor eingebaut wurde. Das Tor wurde vom örtlichen Schmiedemeister Otto Gugler geschaffen. Es zeigt im oberen Teil symbolisch Eschenblätter - für Eschenau und im unteren Teil ein Rad - für die Pfarrpatronin, die Lilien weisen auf das Stift Lilienfeld hin.
Der Kirchenraum ist einfach gehalten, die Bänke wurden in den 50er Jahren geschaffen.
Die Kirche hat eine Länge von 22 m, eine Breite von 5 - 7,5 m und eine Höhe von 7,5 m.
Im Langhaus befindet sich über dem Taufstein eine Herz Jesu Statue, auf der rechten Seite über dem Seitenaltar eine Marienstatue.
Ein sogenannter Triumphbogen öffnet den Blick in den frühgotischen Chorraum, dieser weist ein Kreuzrippengewölbe mit keilförmigen Konsolen und einem tellerförmigen Schlussstein mit Lilie auf.
Das Altarbild zeit die Pfarrpatronin - die Heilige Katharina - die Statuen stellen links die Heilige Maria Magdalena und rechts die Heilige Barbara dar. Der Altar und die Konsolen für Tabernakel und Statuen sind aus Untersberger Marmor. Der Kreuzweg wurde 1901 gesegnet. Die gesamte Kirche wurde 2001 umfangreich restauriert.
Der Orgelchor
Über eine Wendeltreppe kommt man auf den Orgelchor.
Die derzeitige Orgel stammt aus dem Jahre 1898 von Max Jakob aus Ybbs mit fünf Stimmen und einem Manual. Sie wurde in den 50er Jahren umgebaut und an die Westwand versetzt.
Die Turmkapelle
Über ein paar Stufen kommt man in die Turmkapelle, in dieser ist der Beichtstuhl und auch das Hl. Grab.
In der Turmkapelle befindet sich ein Gedenkbuch der Vermissten und Gefallenen beider Weltkriege.






